Mutare Ensemble
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Zum nächsten Konzert unserer Reihe in der Romanfabrik möchten wir Sie/Euch sehr herzlich einladen!

Neben der bewährten Zusammenarbeit mit dem Sprecher Jochen Nix konnten wir für dieses Programm den Pianisten Axel Gremmelspacher gewinnen.
Gerhard Müller-Hornbach
 
Eintritt 20 Euro, ermäßigt 15 Euro
Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186 (Hof),

60314 Frankfurt

 

Transfers zwischen Literatur und Musik

Mutare Ensemble & Jochen Nix
Inspiration Jesus Christus
 
Die Wechselwirkung von Text und Musik wird in der musikalischen Reihe in der Romanfabrik auf eine neue Art und Weise beleuchtet: Rezitation und musikalische Aufführung geben sich die Hand. Am dritten Abend dieser Reihe geht es um die reiche Wechselwirkung zwischen christlicher Überlieferung und musikalischer Schöpfung aus der Zeit zwischen dem 18. und dem 20.
 Jahrhundert. 

Zu hören sind:
 
Joseph Haydn (1732-1809) – Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz für Streichquartett Hob. XX.1 (1787)
 
und 
(1944) für Klavier solo

Es liest der Schauspieler und Sprecher Jochen Nix Texte u. a. von Johannes vom KreuzThomas von Aquin und Theresia von Lisieux

Mit: Axel Gremmelspacher (Klavier) und Mittgliedern des Mutare Ensemble:
Johannes Blumenröther und Nicolai Bernstein(Violine), Wolf Attula (Viola) und Susanne Müller-Hornbach (Violoncello).
 
Eine Reihe der Romanfabrik in Zusammenarbeit mit dem Mutare Ensemble und der Jungen Deutschen Philharmonie Frankfurt. Mit freundlicher Unterstützung der Adolf und Luisa Haeuser Stiftung.
 
 
Eintritt 20 Euro, ermäßigt 15 Euro
Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186 (Hof), 60314 Frankfurt
Vorverkauf über AD-Ticket: www.ad-ticket.de
 

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 Vergangene Konzerte

 

 MUSICA JUDAICA

KONZERTE ZUM GEDENKEN AN DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS

KÜNSTLERISCHE SPURENSUCHE MARGARETE STEINER (1880–1944)


Dienstag, 23. Januar 2018, 20.00 Uhr

Klingspor-Museum Offenbach Herrnstraße 80, 63065 Offenbach am Main

 

Donnerstag, 25. Januar 2018, 19.30 Uhr

Goethe-Universität, Campus Westend Gebäude Präsidium und Administration (PA), Lobby, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main

 

 

Das MUTARE ENSEMBLE

Maren Schwier – Sopran | Dirk Peppel – Flöte | Aglaya González, Johannes Warnat und Wolf Attula – Viola | Bernhard Spranger – Violoncello | Maximilian Gaertner – Schlagzeug unter Leitung von GERHARD MÜLLER-HORNBACH

spielt:

Anatol Stefan Riemer

„Nachrufe auf die Vergessenen“ (Requiem) Liederzyklus nach Gedichten von Nelly Sachs (1994)

Bernd Alois Zimmermann

Sonate für Viola solo (1955)

Gerhard Müller-Hornbach

„Nur eins sei mir gewähret“ Komposition nach Gedichten und Tagebucheintragungen von Margarete Steiner, geb. Henschel (2017) Uraufführung

  Eintritt 15 Euro, für Mitglieder 10 Euro, für Studierende und Schüler frei.

Musica Judaica e.V. • c/o Institut für Musikwissenschaft, HP 151 • Senckenberganlage 31 • 60325 Frankfurt a. M. • Vorstand: Prof. Dr. Daniela Philippi • Prof. Eike Wernhard • Julius Kimmle • info@musica-judaica.de

 

 MUSICA JUDAICA 

        DAS PROGRAMM

Im Zentrum der Konzerte steht die Uraufführung der Komposition von Gerhard Müller-Hornbach auf Texte von Margarete Steiner, geb. Henschel (1880–1944). Die ausgewählten Gedichte und Tagebucheintragungen the- matisieren vor allem Erfahrungen des zwischenmenschlichen Umgangs. Sarah C. Baumann liest aus den Texten von Margarete Steiner. Der Lied- zyklus von Anatol Riemer ist in Anlehnung an die liturgische Form des Requiems gestaltet, wobei er jedoch Gedichte vertont. Die sieben Texte von Nelly Sachs (1891–1970) wurden 1943/44 im schwedischen Exil geschrie- ben. Mit Bernd Alois Zimmermans Sonate für Bratsche solo erinnern wir an den hundertsten Geburtstag des Komponisten.

DAS MUTARE ENSEMBLE

wurde 1982 mit der Idee gegründet, einen in Ausdruck, Stilistik und Be- setzung vielseitigen Klangkörper zu schaffen. Einer der Schwerpunkte des kammermusikalischen Ensembles sind Werke des 20. und 21. Jahrhunderts. In den vielen Jahren seines Bestehens gingen von ihm zahlreiche innovative Impulse aus, und es regte zu Neukompositionen an. Das Mutare Ensemble hat durch seine Interpretationen der Musik der zweiten Hälfte des 20. Jahr- hunderts Maßstäbe gesetzt, die auch auf CD dokumentiert sind. Im Kon- text des nationalen und internationalen Musiklebens bildet es einen außerordentlich variablen und vielseitigen Klangkörper.

DER VEREIN MUSICA JUDAICA

verfolgt das Ziel, Musik einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen, die einen Bezug zur jüdischen Religion und Kultur hat. Dabei ist es unser besonderes Anliegen, selten oder nie gespielte Werke wiederzuentdecken, die gemeinsam mit noch heute regelmäßig gespielten die musikalische Viel- falt der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts prägten. Außerdem nehmen wir auch Musik nachfolgender Generationen in die Programme auf, wenn diese in den thematisierten Kontext passen. Der Verein regt zum Dialog an, ver- anstaltet Kammerkonzerte und pflegt darüber hinaus die Zusammenarbeit mit der Goethe-Universität sowie mit der Hochschule für Musik und Dar- stellende Kunst Frankfurt.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.musica-judaica.de Gefördert u. a. durch:

     KLINGSPOR MUSEUM OFFENBACH

          Der Verein dankt den Förderern.